Zwickauer Straße
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Übersicht
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Deutsche Bank
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Feuerwache und Stadtarchiv
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Museum Gunzenhauser
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Kino Metropol
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Möbelgalerie Tuffner
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Bahnhof Mitte/Nikolaibahnhof
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Ehemaliges Gebäude des Dt. Herold
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Sächsisches Landesarbeitsgericht
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Industriegebäude (ehemalige Weberei Seidler&Schreiber)
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Garagenhof Chemnitz (Stern-Garagen)
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Ehemalige Fa. Moritz Samuel Esche
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Industriemuseum Chemnitz
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Nikolai Kirche/Friedhof
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Poelzig-Areal
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Ehemalige Werkzeugmaschinenfabrik Union
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Holzkirche
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Marianne Brandt Haus
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Ehemalige Oberpostdirektion
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Gedenkstele Synagoge
Stationen
1
Deutsche Bank
- Falkeplatz 2
- erbaut 1922-1926 im Stil der Moderne/Neue Sachlichkeit
- Bauherr: Dt. Bank, nach einem Entwurf von Erich Basarke ((1878-1926)
- Markanter, 5-geschossiger Gebäudekomplex mit abgewinkelten Seitenflügeln, an der Fassade Reliefs von Bruno Ziegler (Handel, Industrie, Handwerk, Forst- und Landwirtschaft)
- Sitz der Deutschen Bank, Filiale Chemnitz
2
Feuerwache und Stadtarchiv
- Schadestr. 11/ Aue 16
- errichtet 1905-1906, im Historismus/Neorenaissance-Stil
- Entwurf von Stadtbaurat Richard Möbius
- verspielt wirkendes Gebäude mit Uhrturm, erbaut für Feuerwehr und Leihamt
- jetzt Zentrale der Chemnitzer Berufsfeuerwehr und
Stadtarchiv, 2002 saniert, umgebaut und erweitert
3
Museum Gunzenhauser
- Stollberger Str. 2
- 1928-1930 erbaut im Stil der Moderne/Neue Sachlichkeit
- nach einem Entwurf von Stadtbaurat Fred Otto
- imposantes, klar gegliedertes, fast karg wirkendes Bauwerk, turmartiger Hauptbau mit zwei niedrigeren Flügeln
- erbaut für die Verwaltung der Sparkasse Chemnitz
- seit 2007 Teil der Kunstsammlungen Chemnitz, beherbergt die Sammlung des Münchner Galeristen Alfred Gunzenhauser (Stiftung Gunzenhauser)
4
Kino Metropol
- Zwickauer Str. 11
- 1912-1913 erbaut, Stilrichtungen des Historismus, Elemente des Jugendstils
- Architekt Wenzel Bürger
- monumentaler viergeschossiger Bau mit reichlich Schmuckelementen
- als Varieteetheater/Hotel/Restaurant erbaut, ab 1936 „Filmpalast Metropol“,
- jetzt renomiertes Filmtheater in Chemnitz
5
Möbelgalerie Tuffner
- Am Walkgraben 13
- 1908 erbaut, (Moderne/Jugendstil) mehrfach erweitert, u.a. Bau eines Nebengebäudes mit Remise
- Bauherr: Textilfirma Karl Thiele
- blockartiger Industriebau, Eisenbetonskelett mit streng gegliederter Klinkerfassade
- Sanierung 2011/12, Möbelhaus, Flachdach mit Glasaufbau, dort Veranstaltungszentrum „Oberdeck“
6
Bahnhof Mitte/Nikolaibahnhof
- Reichsstr. 1
- 1906 in Betrieb genommen (Neubau im Rahmen der Umgestaltung des Eisenbahnnetzes, anstelle des seit 1860 bestehenden Bahnhofs Nicolai-Vorstadt)
- weiß verputztes Gebäude mit Jugendstil-Details
- ursprünglich Bahnhofsempfangsgebäude, lange Zeit vernachlässigt, nach Sanierung ab Mai 2022 Harley-Davidson-Store
7
Ehemaliges Gebäude des Dt. Herold
- Reichsstr. 3
- 1936-1938 erbaut im Stil des Neoklassizismus
- nach einem Entwurf des Büros Kornfeld&Bernischke
- monumentales, streng gegliedertes Gebäude, errichtet für Dt. Herold (Versicherung)
- Wohn- und Verwaltungsgebäude, u.a. Sitz der Staatlichen Versicherung der DDR, Landesamt für Familie und Soziales, derzeit Außenstelle Chemnitz des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen
8
Sächsisches Landesarbeitsgericht
- Zwickauer Str. 54
- 1912 erbaut als Industriebau mit Jugendstilelementen
- straßenseitiger Verwaltungstrakt mit rückwärtigen Nebengebäuden
- ehemals Tresorfabrik F.E. Baum
- 1990 saniert und durch Neubau erweitert
- Sitz des Sächsischen Landesarbeitsgerichtes
9
Industriegebäude (ehemalige Weberei Seidler&Schreiber)
- Zwickauer Str. 62
- um 1900 erbaut als Verwaltungsgebäude der Weberei Salomon Seidler und Saul Schreiber
- gründerzeitlicher Industriebau mit deutlicher Höhenstaffelung (viergeschossig) und fünfgeschossigem Turmaufbau
- gehört zum Solarareal Kaßberg (FASA AG), unsaniert, Lofts und Gewerbeeinheiten geplant
10
Garagenhof Chemnitz (Stern-Garagen)
- Zwickauer Str. 77
- erbaut 1928 im Stil der Neuen Sachlichkeit
- entworfen u.a. von Hans Schindler, Baumeister: Ernst Wiesel
- sechsgeschossiger Stahlbetonbau (für ca. 300 Fahrzeuge) mit siebengeschossigem Vorbau (für drei Aufzüge) und Nebengebäuden
- erste Hochgarage Sachsens mit angeschlossener Reparaturwerkstatt, Tankstelle und Motel
- jetzt u.a. Nutzung als Möbelgeschäft und Standort des Museums für sächsische Fahrzeuge
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Ehemalige Fa. Moritz Samuel Esche
- Goethestr. 5/ Am Walkgraben 27-31
- Altbau von 1886 (Historismus), Erweiterungsbau um 1923 (Moderne)
- Entwürfe von Pfeifer&Händel bzw. Ebert&Kranz
- Altbau: roter Klinkerbau mit gelben Klinkerschmuck, giebelseitiger Turm, Besatz mit eisernen Ornamenten
- Erweiterungsbau: moderner Industriebau mit expressionistischer Fassadengestaltung
- Sitz der Firma Moritz Samuel Esche, 1870 von Limbach nach Chemnitz übersiedelt, Herstellung von Strümpfen („Gloria Strümpfe“) Socken, Unterwäsche u.a., weltweiter Vertrieb
- 1993/94 Sanierung, vorwiegend medizinische Einrichtungen (Gesundheitszentrum)
12
Industriemuseum Chemnitz
- Zwickauer Str. 119
- bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts Industriestandort, 1907 Errichtung der großen Gießereihalle im Stil des Historismus,
- Bauherr Hermann Escher (Werkzeugmaschinenbau)
- große Werkhalle mit straßenseitig vier Rundbogengiebeln/-Fenstern, rote Klinkerfassade mitgelben und grünen Schmuckklinkern, Sheddach, bds. Gebäude in ähnlichem Stil
- Sitz verschiedener Maschinenbau/Gießerei- Unternehmen, Stillegung 1982
- nach Sanierung/Umbau sind Gießereihalle und Maschinenhaus seit 2003 Standort des Industriemuseum Chemnitz und Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIC)
13
Nikolai Kirche/Friedhof
- Michaelstr. 15
- 1891/1892 als große Friedhofskapelle im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet
- Architekt Christian Schramm
- imposanter dreibogiger Eingangsbereich mit großer Fensterrose und zwei seitlichen Türmchen
- der Friedhof besteht seit 1815, ist Ruhestätte bekannter Chemnitzer Persönlichkeiten sowie Erinnerungsort für Gefallene des 1. Weltkrieges und für Opfer der Bombenangriffe im März 1945
- nach Rekonstruktion 1999 als Kirche St. Nikolai geweiht (Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Nikolai-Thomas)
- Kirche und Friedhof stehen unter Denkmalschutz
14
Poelzig-Areal
- Zwickauer Str. 108/Ulmenstr. 1,3
- Gebäudekomplex:
Zwickauer Str. 108, gelber Klinkerbau, 1909 für Oskar Kohorn (Teppichfabrikant) errichtet,
Ulmenstr. 3a, (Längsbau) rote Klinkerfassade, 1911 errichtet (Firma Sigmund Goeritz,Trikotagen),
Ulmenstr. 3c,d, (Kopfbau) 1922 Erweiterungsbau mit Schieferfassade, nach Plänen von Hans Poelzig,
Ulmenstr. 3b, Neu-Anbau von 2020,
Ulmenstr. 1, Heizhaus/Kohlebunker und Schornstein
- seit 1911 Sitz der Textilfirma Sigmund Goeritz AG, Enteignung in der Nazizeit, nach 1945 VEB Trikot/Trikotex/Sporett, 1991 Einstellung der Produktion
- ab 2008 schrittweise Sanierung, Wohnungen und Gewerbe
15
Ehemalige Werkzeugmaschinenfabrik Union
- Ulmenstr. 2/Ahornstr. 55
- 1912 vom Büro Zapp/Basarke entworfene große Montagehalle für die Werkzeugmaschinenfabrik Union (vormals Firma Diehl)
- das denkmalgeschützte Gebäude ist unsaniert
- im Gelände attraktiver Neubau der Firma INTENTA (2018 Architekturpreis der Stadt Chemnitz)
16
Holzkirche
- Ahornstr. 47
- vorgefertigte hölzerne Hallenkonstruktion, Glasfenster mit Malereien Chemnitzer Künstler
- Schenkung aus Amerika, zunächst Ersatz für die 1945 zerstörte Dreieinigkeitskirche, nach Leerstand, Verfall, Einlagerung und Sanierung seit 2012 jetziger Standort
- Gaststätte (2013-2017), jetzt Begegnungs- und Veranstaltungszentrum
17
Marianne Brandt Haus
- Heinrich-Beck-Str. 22
- großes Doppelwohnhaus, errichtet 1898
- Eltern- und Wohnhaus der Bauhauskünstlerin Marianne Brandt
- Sitz der Marianne Brandt-Gesellschaft e.V., kleine Ausstellung, Gedenkstätte und Studienraum
- vor dem Eingang Kunstwerke Chemnitzer Künstler und Gedenktafel „Frauenorte Sachsen“
18
Ehemalige Oberpostdirektion
- Stephanplatz/Reichsstr. 11
- 1902-1904 erbaut für die Verwaltung der Kaiserlichen Oberpostdirektion Chemnitz
- großer, fünfflügeliger Gebäudekomplex mit Innenhof im Stil des Historismus/der Neogotik, reichlich Details (plastische Schmuckelemente, Glasmosaike)
- Berufsschule der Dt. Post, Sitz der Telekom, nach aufwendiger, weitgehend originalgetreuer Sanierung 2021 Eröffnung als Seniorenwohnanlage
19
Gedenkstele Synagoge
- Stephanplatz
- geschaffen von Volker Beier, geweiht am 13.11.1988
- errichtet auf Initiative von Siegmund Rotstein (langjähriger Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Chemnitz) zum Gedenken an die Zerstörung der Alten Synagoge (Chemnitz) in der Reichsprogromnacht 9./10.11.1938
- Schriftzug „Du sollst nicht Töten“ und Erinnerung andie 1897-1899 von Wenzel Bürger erbaute alte Synagoge
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