Vorderer Kaßberg
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Übersicht
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Kirche St. Johannes Nepomuk
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Gebäude der ehemaligen Chemnitzer Gewerbekammer
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Landgericht Chemnitz
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Landgericht Chemnitz
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Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium
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Tanzende Siedlung
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Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium
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Villa Keller
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Friedenskirche
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Kraftwerk e.V.
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Kraftwerk e.V.
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Polizeipräsidium
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Hartmann Fabrik
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Richard-Hartmann-Halle
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Luxor
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ehemalige Handelslehranstalt
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Markthalle
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Bierbrücke
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Villa Schwalbe
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Kaßbergauffahrt (Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke)
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Gewölbegänge im Kaßberg
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Pfortensteg
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Jugendherberge Chemnitz „eins“ (ehemaliges Umspannwerk)
Stationen
1
Kirche St. Johannes Nepomuk
- Hohe Straße. 1
- erbaut 1953 - 1955
- Architekt Willy Schönefeld (1885 - 1963)
- schlichter Ersatzbau (Moderne, an Romanik angelehnt) für die 1945 zerstörte katholische Kirche am ehemaligen Roßmarkt
- Kirche der Gemeinde St. Johannes Nepomuk (älteste bestehende katholische Gemeinde in Chemnitz)
- Wikipedia-Artikel zum Gebäude
2
Gebäude der ehemaligen Chemnitzer Gewerbekammer
- Hohe Straße. 8
- erbaut 1911 - 1912
- nach einem Entwurf von Ernst Heidrich
- villenartiger Bau (Jugendstil) mit markantem Eingang und rundlichem Erker
- Sitz der Gewerbekammer, zu DDR-Zeiten sowjetisches Konsulat, jetzt privat genutzt
3
Landgericht Chemnitz
- Hohe Straße. 19
- erbaut 1875 - 1877
- von Hugo Nauck (1837 - 1894)
- erhaltenes Teil einer ehemalig 3flügeligen Anlage (Neorenaissance)
- Landgericht, 2006 – 2009 durch einen modernen Neubau vervollständigt (Amtsgericht und Staatsanwaltschaft, Gerichtsstr. 2)
4
Landgericht Chemnitz
- Hohe Straße 23
- erbaut 1927 - 1928, Erweiterungsbau
- Architekten: Oskar Kramer, Ernst Dutzmann
- zweiflügeliger Klinkerbau mit über Eck gestellten Treppenturm (Moderne/Expressionismus), Türeinfassung mit Keramikreliefs von Karl Albiker
- Landgericht
- An dieser Stelle Erstebebauung des Kaßberges durch Lehrer Johann Friedrich Stahlknecht
5
Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium
- Hohe Straße 25 (Haus 1)
- erbaut 1871 - 1872
- entworfen von Hugo Nauck (1837-1894)
- Schulneubau (Neorenaissance) für das humanistische Chemnitzer Gymnasium (gegründet 1868)
- Gymnasium mit sich wandelndem Schul- und Unterrichtssystem und verschiedenen Namen (u.a. "Königlich Sächsisches Gymnasium", zu DDR-Zeiten "Friedrich-Engels Oberschule", seit 2002 "Karl- Schmidt-Rottluff-Gymnasium, Haus 1")
- Wikipedia-Artikel des Gymnasiums
6
Tanzende Siedlung
- Hohe Straße 31
- 2021 fertiggestellt
- Bauherr: Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft
- Ausführende: Architekturbüro furoris gruppe GmbH, slandArt Stefan Leiste Landschaftsarchitektur bdl, Garten- und Landschaftsbau Herfurth
- modernes Ensemble von 4 Wohngebäuden mit ungewöhnlicher Form und umgebendem Park, Steinstele mit Relief (von Thomas Reimann) in Erinnerung an die Malerin Helene Funke, Kinetischer Brunnen „Tanzende Steine“ (von Christian Tobin)
7
Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium
- Hohe Straße 35 (Haus 2)
- erbaut 1903
- nach Plänen von Conrad Canzler (1853 - 1928)
- imposantes, repräsentatives Bauwerk (Neogotik/Neorenaissance)
- ursprünglich Sitz der Königlichen Finanzverwaltung, zu DDR-Zeiten Bezirkszentrale der Staatssicherheit. Nach Sanierung Haus 2 des Karl-Schmidt-Rottluff- Gymnasiums für die Klassen 5-7.
- Wikipedia-Artikel des Gymnasiums
8
Villa Keller
- Kaßbergstraße 35
- um 1870 erbaut
- Villa in Anklang an Neorenaissance
- Wohnhaus des Unternehmers Eduard Keller, Schwiegersohn von Richard Hartmann, saniert 2015-2016, Sitz der Werbeagentur Zebra
9
Friedenskirche
- Kaßbergstraße 30
- erbaut 1893 - 1894
- Architekt Carl Bieber
- zweigeschossiger neogotischer klinkerverkleideter Bau, in Anlehnung an norddeutsche Backsteingotik
- evangelisch-methodistische Kirche mit Gottesdienstraum im 1. Stock (Fahrstuhl)
10
Kraftwerk e.V.
- Kaßbergstraße 36 (Hartmann-Villa)
- 1868 erbaut, 1899 umgebaut
- klassizistischer Villenbau, zwei kleine Torhäuser
- ehemaliges Wohnhaus/Direktionsvilla von „Lokomotivkönig“ Richard Hartmann, ab 1930 für Mietwohnungen genutzt, nach dem 2. Weltkrieg zunächst Sitz der Sowjetischen Kommendantur, zu DDR-Zeiten Teil des Pionierhauses „Juri Gagarin“, jetzt dem Soziokulturellem Zentrum Kraftwerk e.V. zugehörig
11
Kraftwerk e.V.
- Kaßbergstraße 38
- 1955 - 1956 erbaut
- nach einem Entwurf von Siegfried Schliebe
- schlichter, rationaler Bau im Stil der „Nationalen Tradition“ mit Erker und Zwiebelkuppel, verglaster Verbindungsbau zur ehemaligen Hartmann-Villa
- Pionierhaus „Juri Gagarin“, jetzt Kraftwerk e.V. und Sitz bzw. Veranstaltungszentrum mehrerer Vereine
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Polizeipräsidium
- Hartmannstraße 24
- 1897 erbaut durch Baufirma Otto Stäber (Eckgebäude zur Promenadenstraße), 1922 Erweiterungsbau mit Eingang an der Hartmannstraße
- wuchtiger Bau mit neobarockem Schmuck, über dem Portal Figuren von Bruno Ziegler
- Gebaut als Verwaltungsgebäude der Sächsischen Maschinenfabrik, ab 1931 Polizeibehörden
13
Hartmann Fabrik
- Fabrikstraße 11
- erbaut 1864
- einzig erhaltene Produktionshalle der Sächsischen Maschinenfabrik mit Sheddach („Sägezahn- oder Schuppendach) und originalen Eisenkonstruktionen im Innenraum
- derzeit umfassende denkmalgerechte Sanierung, von der Stadt Chemnitz angemietet, geplant: Sitz der Verwaltung der Kulturhauptstadt GmbH
14
Richard-Hartmann-Halle
- Fabrikstraße 9
- 2002 fertiggestellt (Architekturbüro Bremmer, Lorenz, Frielinghaus)
- moderne, zweigeschossige Vierfeld-Sporthalle für verschiedene Sportarten, 2000 Sitzplätze, 1146 Stehplätze, u.a. Heimspielstätte der Niners- Nachwuchsbasketballer
- benannt nach Richard Hartmann, dessen Sächsische Maschinenfabrik sich im benachbarten Areal befand
- Wikipedia-Artikel zum Gebäude
15
Luxor
- Hartmannstraße 11
- 1929 erbaut (Entwurf Büro Rümmler&Mehnert)
- zunächst größtes und schönstes Kino der Stadt mit einem großen Saal/Empore (1500 Plätze) und Welte- Kinoorgel (jetzt im Filmmuseum Potsdam), 1995/1996 Umbau in ein Multiplex-Kino mit 12 Sälen, seit 2012 Kongress- und Veranstaltungszentrum
- vor dem Luxor Plastik (von Rolf Magerkord) und Denkstein (von Steffen Volmer), am Rückeingang Kunstwerk (von Katrin und Michael Stapf)
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ehemalige Handelslehranstalt
- An der Markthalle 10
- 1897 errichtet
- entworfen von Hugo Duderstaedt
- H-förmiger Bau mit schmaler fünfachsig gegliederter Frontseite
- ehemals Höhere Handelslehranstalt, dann Goethe- Schule, jetzt Berufliches Schulzentrum für Gesundheits- und Sozialwesen.
- Wandmalerei an der Hoffront (Michael Knauth, Christian Gersdorf)
17
Markthalle
- An der Markthalle 1
- erbaut 1890 - 1891
- Entwurf und Bauleitung: Eduard Hechler
- als Markthalle erbaut, 4500m² Fläche, Klinkerbau mit Stahlskelett und Schwarzblechbedachung, drei Längsschiffe und Querschiff mit Kuppel
- nach Nutzung als Lagerhalle Sanierung 1994 - 1995, zunächst Markthalle, ca. 2008 geschlossen, nach Umgestaltung Vermietung (Fahrradgeschäft, Poliklinik, Kabarett, Pub)
- Wikipedia-Artikel zum Gebäude
18
Bierbrücke
- Steinbogenbrücke über die Chemnitz
- 1531 erstmals erwähnt als hölzerne Kellerbrücke, 1536 Steinbau und als Bierbrücke bezeichnet, wiederholt beschädigt/zerstört (Hochwasser, Eisgang)
- heutige Brücke 1868 erbaut, 2 Bögen, mit Stadtwappen und Jahreszahl, 2008/2009 saniert
- 1536 bis 1778 Transportweg über die Chemnitz für frischgebrautes Bier in die Kaßbergkeller, jetzt Verkehrsverbindung von der Straße An der Markthalle zur Fabrikstraße
- Wikipedia-Artikel zur Brücke
19
Villa Schwalbe
- Fabrikstraße 7
- errichtet 1850, im neoklassizistischem Stil
- Wohnhaus des Fabrikanten Johann Samuel Schwalbe (1778-1845), Begründer der Maschinenfabrik Germania
- heute Büroräume und Wohnungen
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Kaßbergauffahrt (Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke)
- Steinbogenbrücke über die Chemnitz und die Fabrikstraße
- gebaut 1869-1870, als Verkehrsverbindung von der Theaterstr. zum Kaßberg (Höhendifferenz ca. 15m) 4 unterschiedliche Bögen
- 1908 Verbreiterung und Verstärkung wegen geplanter Straßenbahntrasse, letzte umfassende Sanierung und Ertüchtigung 2018-2020, einschließlich Neubau der Fußgängertreppe zur Fabrikstraße
- seit 2017 Name: Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke
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Gewölbegänge im Kaßberg
- Fabrikstraße 6, u.a. (mehrere Eingänge)
- seit 1531 bekannt, 1536 Ausbau durch die Stadt und Verwendung als Bierkeller
- im 18. Jahrhundert Verfall der Keller, Wiederentdeckung mit Besiedelung des Kaßberges (Mitte 19. Jahrhundert) und teilweise Nutzung als Weinkeller bzw. Lagerräume
- 1945, während Bombardierung der Stadt, Luftschutzraum für Chemnitzer Bürger.
- zur Zeit Forschung, Erschließung und Nutzung (Gastronomie, Kulturveranstaltungen, Führungen)
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Pfortensteg
- zweiteilige Holzbalkenbrücke über Chemnitz und Kappelbach
- 1470 erwähnt, benannt nach einer (Fußgänger)Pforte in der Stadtmauer, im Mittelalter Zugang zu Bleichen, Färbereien und Mühlen an der Chemnitz
- jetzt Fußgängerverbindung von der Innenstadt zum Kaßberg (über Gerichtstreppen)
- 2008 umfassend saniert und angehoben (Hochwasserschutz)
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Jugendherberge Chemnitz „eins“ (ehemaliges Umspannwerk)
- Getreidemarkt 1
- 1909 errichtet (Stadtbaurat Richard Möbius) zur Elektrizitätsversorgung der Städtischen Straßenbahn
- 1929 Umbau und Erweiterung im Stil der Klassischen Moderne nach einem Entwurf von Friedrich Wagner-Poltrock
- 2009 Sanierung durch eins energie in Sachsen, 2012 Eröffnung als Jugendherberge
- vor dem Gebäude Belüftungsschacht mit angepasster Gestaltung
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